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Aus unserer Geschichte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wer die Theatergeschichte der TGGS (Theatergruppe der Gesangsvereine Signau) studiert, dem fallen drei Schwerpunkte auf, nämlich die Zeit der Gründung, die Freilichtaufführung "Bärewirts Töchterli" sowie der stete Kampf um eine geeignete Lokalität (der im Thurmsaal sein vorläufiges Ende gefunden hat). Anlässlich des Gründungsdatums war das Schicksal des Bärensaals praktisch besiegelt, so dass der neue Verein gleich am Anfang heimatlos wurde. Der K(r)ampf um die Zukunft musste also gleich an zwei Fronten geführt werden. Der Verlust des Bärensaals hatte auch Konsequenzen für "Bärewirts Töchterli". Wo spielen? Kann überhaupt gespielt werden? Was da in der Küche des Bahnhofs Signau an einem sehr, sehr späten Samstagabend anno dazumal als witziges Szenario und unter grossem Gelächter zum besten gegeben wurde - nämlich eine Freilichtaufführung (Leuenbergers Inszenierung "Die alte Dame" in Ins hatte den Anstoss dazu gegeben) - , entpuppte sich in der Folge immer mehr als einzige wirkliche möglichkeit das Stück zur Aufführung zu bringen. Noch ahnten wenige die gewaltigen Schwierigkeiten, die sich bei der Realisierung ergeben sollten. Das OK unter unserem Präsidenten Hans Wüthrich musste Schwerstarbeit verrichten. Wer sich aber an die warmen Augustabenden des Sommers 1990 zurückerinnert, muss zugeben, etwas Einmaliges mitbekommen zu haben. Es waren Sternstunden, nicht nur für den Verein, sondern für das ganze Dorf. Nach einem missglückten Flirt im Herbst 1987 mit dem Thurm waren wir froh, dass uns die gute Marianne Hasler wieder den Saal im Restaurant Bahnhof zur Verfügung stellte. Am 5. August 1993 wurde offiziell, was als Gerücht bereits seit längerer Zeit herumgeisterte: das Restaurant Bahnhof sollte einen neuen Pächter bekommen, der Saal in einen Western Saloon umgewandelt werden. Damit standen wir wieder auf der Strase. Aber es war klar: wir würden weiterspielen. Zum Glück hatten sich unterdessen die Machtverhältnisse im Thurm geändert. Die neuen Wirtsleute Rösi und Heinz Schütz waren bereit, im prächtigen Saal eine Bühne samt Vorhang und Beleuchtung einzubauen. Die glanzvolle Aufführung "Hansjoggeli, der Erbvetter" im Januar 1994 ging im entsprechenden Rahmen über die Bühne. Wiederholt Anlass zu Diskussionen gaben die Zuschauerzahlen. Kommen die Leute nur bei Gotthelfstücken? Zum 10-Jahre-Jubiläum wiederholten wir einen Klassiker unter den Volkstheaterstücken, nämlich "Zäh Tag Gratisferie". Trotz grosser Werbung und einem attraktiven Wettbewerb war der Zuschaueraufmarsch nicht überwältigend. Immer wieder ein Aufsteller und bereichernd waren die Eintritte und das Mitmachen von neuen Mitspielerinnen und Mitspielern, aber auch von Helfern und Helferinnen hinter der Bühne. Was wäre ein Verein ohne sie? Nicht zuletzt dank ihnen schafften wir es bisher stets, die Chargen, insbesondere die Regie, mit Leuten aus den eigenen Reihen zu besetzen. Grosses Vergnügen bereitete stets das Auftreten in fremden Gefilden (1987 Altersheim Grosshöchstetten, 1992 Pflegeheim Bärau, 1994 Altersheim Ostermundigen). Später folge gar ein Auftritt in Mürren, dem realen Theaterort aus "Zäh Tag Gratisferie". Dass die Theatergruppe eine polyvalente Truppe ist, beweisen die vielfältigen, aussertheatralischen Aktivitäten, wie Hochzeitsfeiern, Samichlausen, Nachwuchs, etc. 1995 wurde aus der TGGS ein selbständiger Verein: die Theatergruppe Signau. Gründungsdatum ist der 26. Mai 1995. Chronologie - von der TGGS zum Theatergruppe Signau (1985 - 1995) |
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Theatergruppe Signau Gründungsdatum:
26. Mai 1995 Gründungsmitglieder
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